Mittelständler finden Gehör | Deutscher Maschinenbau-Gipfel
News Maschinenbau-Gipfel 2019

Als Mittelständler auf dem Maschinenbau-Gipfel

Der Maschinenbau-Gipfel in Berlin ist beileibe nicht nur was für Großkonzerne – gerade mittelständische Unternehmen können vom Kongress profitieren. Viele Formate sind auf interaktiven Austausch und Nachfragen ausgerichtet: Zudem wird das Netzwerken und Lernen von anderen besonders Großgeschrieben.

Das Gipfeltreffen bietet gerade auch für Mittelständler Gelegenheit zu schauen, welche Themen und Strategien die Branche bewegen. Das Programm ist in diesem Jahr noch stärker mit vertiefenden Vorträgen und Diskussionen unterfüttert, die ganz konkret auf Fragestellungen, Herausforderungen und Entwicklung rund um Trendthemen wie Industrie 4.0 eingehen.

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Schon im letzten Jahr stellte VDMA-Verbandschef Carl Martin Welcker fest: „Die direkte Diskussion ist den Teilnehmern besonders wichtig: Dem haben wir entsprechend mehr Raum gegeben. Dabei gibt es natürlich auch die Möglichkeit, sich unmittelbar mit Ministern und Staatssekretären auseinandersetzen, um Sorgen, Anforderungen oder Bedürfnisse zu formulieren“. Auch Startups haben die Chance, ihren Ideen Gehör zu verschaffen, mehr Insights in die Bedürfnisse der Branche zu bekommen und Kontakte zu knüpfen.

Dicht dran an Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

Auch in diesem Jahr sprechen Early Adopters, die Technologien frühzeitig aufgreifen, über ihre Erfahrungen. Dabei geht es unter anderem um konkrete Fragen zu Standards im Rahmen der digitalen Transformation. Bei einem Networking-Lunch rund um Automation 4.0 wird zu den Themen 5G, Industrial Internet of Things (IIoT) im Maschinenbau, Wertschöpfung aus Maschinendaten und den Digitalen Zwilling diskutiert.

programmstruktur maschinenbau-gipfel 2019



Mittelstand Maschinenbau-Gipfel

Durch die neue Programmstruktur mit drei parallelen Konferenzsträngen an beiden Tagen – Digitalisierung, Märkte und Mobilität – entsteht eine bisher noch nicht dagewesene Vielfalt für die teilnehmenden Maschinenbauer. So kann sich jeder Teilnehmer genau den Inhalt aussuchen, der ihm am wichtigsten sind. In der Veranstaltungs-App lässt sich das individuelle Programm schon vorab digital zusammenstellen.

Deutscher-Maschinenbau-Gipfel: Der Mittelstand kommt zu Wort

Auch als Mittelständler hat man die Chance, sich auf dem Maschinenbau-Gipfel Gehör zu verschaffen, denn die Veranstaltung ist seit 2018 noch bewusster als interaktives Forum konzipiert. So ist selbst bei den Hauptvorträgen rund um die Mega-Trends im Anschluss immer Zeit für Fragen: Statt Nina Ruge sorgt dieses Jahr erstmals Fernsehmoderatorin Ursula Heller für die gute Kommunikation zwischen Podium und Publikum.

tart-ups auf dem Maschinenbau-Gipfel


Vertiefendes Wissen rund um den Nutzen von Blockchain, zum Beispiel im Umfeld 3D-Druck, und um den Einsatz von KI liefert der Konferenzstrang Digitalisierung. Im Bereich Märkte stehen die gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen und Umbrüche im Vordergrund: Was sind die marktrelevanten Faktoren, die alle Unternehmen auf dem Schirm haben müssen? Wie geht es weiter mit dem Brexit, der dann zum 31. Oktober unmittelbar bevorsteht – oder vielleicht auch nicht?
Abgesehen von der Automotive-Industrie ist kaum eine Branche so vom Wandel der Mobilität und digitaler Technologien betroffen, wie der Maschinenbau. Was die digitale Revolution perspektivisch bedeutet und wie sich die deutschen Maschinenbauer auf die Umbrüche vorbereiten, erfahren die Teilnehmer im Konferenzstrang Mobilität. In allen Themenfeldern kommen Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Forschung zu Wort. Auch die Abendveranstaltung, diesmal im Tipi am Kanzleramt, bietet natürlich viel Gelegenheit zum Austausch mit der gesamten Branche.

Autorin: Daniela Hoffmann