So gelingt Digitalisierung | Deutscher Maschinenbau-Gipfel
News Maschinenbau-Gipfel 2019

Wo Top-Manager verraten, wie sie die Digitalisierung stemmen

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Ohne echte Anstrengung in Richtung Digitalisierung müssen Unternehmen mit massiven Wettbewerbsnachteilen rechnen. Zugleich jedoch stellt das Denken in digitalen Geschäftsmodellen und die Auseinandersetzung mit neuen Technologien die Industrie vor echte Herausforderungen.

Dieser Spagat beschäftigt die Branche – das spiegelt sich auch auf den jährlichen Gipfeltreffen in Berlin. Auch in diesem Oktober steht das Thema beim 11. Maschinenbau-Gipfel wieder oben auf der Agenda.

Digitalisierung erfordert Mitarbeiterführung 4.0

Im letzten Jahr hatten unter anderen Bosch Rexroth-CEO Rolf Najork und Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG, wertvolle Tipps gegeben, wie sie die digitale Transformation umsetzen. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass eine solche Transformation nicht ohne einen tiefgreifenden kulturellen Wandel möglich ist, Stichwort Führung 4.0.

„In offenen Runden diskutieren wir auf Augenhöhe und über Hierarchiestufen und Länder hinweg, wie unsere Organisation sich entwickeln soll. Zudem haben wir unser Unternehmen seit gut einem Jahr in kleinere, eigenverantwortliche Einheiten aufgestellt. Diese eher mittelständische Struktur stärkt unternehmerisches Handeln bis hin zur Start-up Kultur", berichtete Najork in Berlin.

Autonome Systeme sind im Kommen

In diesem Jahr sprechen Topmanager auf dem Branchentreffen darüber, wie sie die Autonomisierung der Supply Chain angehen oder mit geteilter Innovation an Open Source Hardware arbeiten. Mit Blick auf die Anwendung von Künstlicher Intelligenz geht es um Konzepte gegen Datenprotektionismus, von denen die Branche insgesamt profitieren könnte.

Autorin: Daniela Hoffmann