Dr. Klaus-Jürgen Gern | Deutscher Maschinenbau-Gipfel
Dr. Klaus-Jürgen Gern

Dr. Klaus-Jürgen Gern

Prognosezentrum Federführung Weltwirtschaft und Rohstoffmärkte, Institut für Weltwirtschaft Kiel

Dr. Klaus-Jürgen Gern ist seit 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter des IfW; seit 1999 ist er verantwortlich für die Analyse und Prognose der internationalen Konjunktur  sowie die Analyse der Entwicklungen an den internationalen Rohstoffmärkten. Im Rahmen seiner Forschungsinteressen in sozialpolitischen Fragen bildete er umfassende Expertise diesbezüglicher Institutionen im internationalen Vergleich. Klaus-Jürgen Gern promovierte 1998 über die negative Einkommensteuer  und analysierte die Entwicklungen in den Alterssicherungssystemen der Industrieländer in vergleichender Perspektive. In jüngerer Zeit hat er sich im Rahmen von mehreren Projekten ausgiebig mit Ausgestaltung und Problemen der Institutionen der Europäischen Governance befasst. Klaus-Jürgen Gern ist Chairman der AIECE-Arbeitsgruppe zu den längerfristigen wirtschaftlichen Aussichten und Strukturwandel (die AIECE ist die Vereinigung Europäischer Konjunkturforschungsinstitute).

Institut für Weltwirtschaft Kiel

Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) ist eines der großen Zentren weltwirtschaftlicher Forschung, wirtschaftspolitischer Beratung und ökonomischer Ausbildung. Das Institut sieht seine Hauptaufgabe in der Erforschung innovativer Lösungsansätze für drängende weltwirtschaftliche Probleme. Auf Basis dieser Forschungsarbeiten berät es Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und informiert die interessierte Öffentlichkeit über wichtige wirtschaftspolitische Zusammenhänge. Tor zur weltwirtschaftlichen Forschung pflegt es ein weit gespanntes Netzwerk aus nationalen und internationalen Expertinnen und Experten, deren Forschungsarbeiten direkt oder indirekt in die Forschungs- und Beratungsaktivitäten des Instituts einfließen. Mit dem Prognosezentrum verfügt das IfW über eine makroökonomische Think-Tank- und Konjunkturanalyse-Einheit, deren Arbeit gekennzeichnet ist durch den Verbund aus theoretischen Erkenntnissen mit empirischer Evidenz und institutionellem Wissen. Basierend auf der laufenden Diagnose makroökonomischer Entwicklungen und politischer Herausforderungen fungiert sie als Schnittstelle zwischen externen IfW-Stakeholdern und den Forschungsbereichen des IfW. Neben der regelmäßigen Erstellung von Prognosen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung greift das Prognosezentrum aktiv relevante wirtschaftspolitische Probleme auf, entwickelt forschungsbasierte Lösungen und kommuniziert die Ergebnisse im Rahmen seiner Politikberatung.