MASCHINENBAU-GIPFEL PROGRAMM:
IHR FAHRPLAN FÜR ZWEI TAGE VOLLER INNOVATIONEN!
Der Maschinen- und Anlagenbau steht 2026 unter massivem Veränderungsdruck: geopolitische Risiken, KI, Physical AI, Defence, China-Abhängigkeiten, Fachkräftemangel und neue Wachstumsregionen verändern Märkte und Geschäftsmodelle.
Der #MBG bringt Entscheiderinnen und Entscheider aus Industrie, Technologie und Politik zusammen und diskutiert die strategischen Zukunftsfragen der Branche.
Hier finden Sie die ersten Informationen zum Tagesablauf, zu den Themen und Sprechern.
Im Blickpunkt - Die Zusammenarbeit zwischen Staat & Wirtschaft
Rede Bundeswirtschaftsministerin
Dialog Maschinenbau und Bundeswirtschaftsministerin
Standpunkt der EU-Kommission
Für hochrangige europäische politische Vertretung reserviert
Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung
SESSIONS AM VORMITTAG: Lagebild, Technologie, Standort
KI ist überall Thema – aber im Maschinenbau zählt am Ende der messbare Nutzen. Die Session zeigt konkrete Anwendungen aus Produktion, Engineering, Service, Vertrieb und Administration. Im Fokus steht nicht die Vision, sondern die Praxis: Welche KI-Projekte liefern heute Produktivität, Qualität, Geschwindigkeit oder neue Geschäftsmodelle? Und woran scheitern sie?
Leitfragen: Was ist Hype, was ist belastbarer Business Case? Wo lohnt sich der Einstieg sofort? Welche Daten, Prozesse und Kompetenzen braucht es?
Begrüßung und Moderation
KI in der Praxis: Vom Experiment zur beherrschbaren Anwendung im Maschinenbau
KI braucht Kontext: Warum der Digital Thread für Ihren Erfolg entscheidend ist.
Google Cloud & Physical AI: Aufbruch mit der Agentic Factory
Software Engineering mit KI-Agenten im Maschinen- und Anlagenbau: Vom Hype zur ganzheitlichen Transformation
Die nächste Stufe der Digitalisierung ist nicht nur Software, sondern intelligente, lernfähige, physisch handelnde Systeme. Robotik, autonome Maschinen, humanoide Systeme und KI-gestützte Automatisierung verändern die Spielregeln in Fabrik und Service. Diese Session beleuchtet, wie „Physical AI“ den Maschinenbau vom reinen Ausrüster zum Anbieter intelligenter Systeme machen kann.
Leitfragen: Welche Rolle spielt der Maschinenbau in der Ära verkörperter KI? Werden Maschinen künftig zu lernenden Akteuren? Und wie nah ist diese Zukunft wirklich?
Begrüßung und Moderation
Embodied AI - Renaissance der Hardware
Die nächste Stufe der Digitalisierung ist nicht nur Software, sondern intelligente, lernfähige, physisch handelnde Systeme. Robotik, autonome Maschinen, humanoide Systeme und KI-gestützte Automatisierung verändern die Spielregeln in Fabrik und Service.
Diese Session beleuchtet, wie „Embodied AI“ den Maschinenbau vom reinen Ausrüster zum Anbieter intelligenter Systeme machen kann.
Leitfragen: Welche Rolle spielt der Maschinenbau in der Ära verkörperter KI? Werden Maschinen künftig zu lernenden, kompetenten Akteuren? Und wie nah ist diese Zukunft wirklich?
Wie der virtuelle Zwilling die reale Produktivität treibt: Vom Produktivitätsparadox der digitalen Fabrik zur Physical AI in der realen Produktion
Die industrielle Welt erlebt derzeit einen beispiellosen KI-Boom: Generative AI, Agentic AI und Physical AI dominieren Strategiediskussionen und Technologiemessen.
Dennoch kämpfen viele Unternehmen mit einer zentralen Frage: Warum sind die Produktivitätseffekte in den Geschäftszahlen oft noch nicht sichtbar?
Die Antwort liegt im Produktivitätsparadox der digitalen Fabrik. Digitale Technologien erfordern zunächst erhebliche Investitionen in Daten, Modelle, Prozesse und Mitarbeiterkompetenzen. Der wirtschaftliche Nutzen entsteht zeitversetzt und wächst erst durch kontinuierliche Lern- und Skalierungseffekte exponentiell. Klassische ROI-Betrachtungen greifen daher zu kurz.
Gemeinsam haben OMRON und Dassault Systèmes hierfür einen erweiterten Ansatz entwickelt: den RODI (Return on Digital Investment). Dieser bewertet nicht nur kurzfristige Kosteneffekte, sondern auch die langfristigen Produktivitäts-, Wissens- und Skalierungsgewinne digitaler Technologien. Der entscheidende Hebel liegt dabei im Zusammenspiel von Virtual Twin und Physical AI. Der virtuelle Zwilling schafft Transparenz, Simulation und Optimierungsmöglichkeiten. Erst wenn diese Erkenntnisse durch autonome Systeme, intelligente Roboter und datengesteuerte Entscheidungen in die reale Fabrik übertragen werden, entsteht messbarer Geschäftswert. Genau dies wurde in OMRON’s manufacturing site in ’s-Hertogenbosch umgesetzt. Durch die Verbindung von Virtual Twin, Echtzeitdaten, autonomen mobilen Robotern und KI-gestützter Prozessoptimierung konnten nachhaltige Verbesserungen von über 35 % bei Produktivität und Linienauslastung erzielt werden.
Beobachtungen aus der Anwendung von Physical AI in der Automatisierung des Maschinen- und Anlagenbaus
Künstliche Intelligenz in der Produktion – Konkrete Praxisbeispiele und Praxiseinsatz
Google Entwickler
Diskussion zum Thema
China setzt auch im aktuellen Fünfjahresplan auf eine aggressive Industriepolitik mit spürbaren Folgen für europäische Unternehmen in China und auf den Weltmärkten. Für den Maschinen- und Anlagenbau stellt sich damit zunehmend die Frage, wie Abhängigkeiten reduziert und Risiken strategisch gesteuert werden können.
Leitfragen: Welche Entwicklungen sind aus China in den kommenden Jahren zu erwarten? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den Maschinenbau? Und wie können Unternehmen ihre China Risiken realistisch einschätzen und absichern?
Begrüßung und Moderation
Maschinenbau und Handelspolitik in der China-Klemme: Worauf wir uns einstellen müssen
Derisking in der Praxis - Was Unternehmen jetzt tun müssen
Paneldiskussion: Was die Politik jetzt tun muss
Mönninghoff GmbH & Co. KG
ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KGaA & Co
HAWE Hydraulik SE
Universität Trier
CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Deutschland diskutiert über Bürokratieabbau, schnellere Genehmigungen, Infrastruktur, Energiepreise und Steuerbelastung. Doch was kommt tatsächlich bei den Unternehmen an? Die Session nimmt den Standort Deutschland nüchtern in den Blick – mit besonderem Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit und Umsetzungsrealität.
Leitfragen:
Ist das Reformjahr mehr als ein politisches Versprechen? Wo spüren Unternehmen Entlastung? Und welche Reformen braucht der Maschinenbau jetzt am dringendsten?
Begrüßung und Moderation
Transformation eines Hidden Champion
Die SAMSON AG erlebt seit 2015 eine umfassende strategische Neuausrichtung. Sie betrifft die Digitalisierung von Produkten und Prozessen ebenso wie die internationale Standardisierung, neue Wachstumsinitiativen und eine konsequente plattformbasierte Innovationsstrategie. Zielsetzung ist es dabei immer, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in einem zunehmend komplexen und dynamischen Industrieumfeld nachhaltig zu sichern. Mit dem Zukunftsprojekt „MainChange“ investiert die SAMSON AG aktuell 500 Mio. Euro in den neuen Stammsitz und die Verlagerung der Produktion nach Offenbach am Main. Dies ist ein Bekenntnis zum Standort Deutschland und die größte Investition der Firmengeschichte in Zeiten höchster Volatilität und geopolitischer Herausforderungen.
Wie denkt Deutschland über Deutschland - Staatsmodernisierung und Wettbewerbsfähigkeit
Podiumsdiskussion: Warum investieren wir (noch) in Deutschland - und wo tut es weh?
DMG MORI
CDU/CSU Bundestagsfraktion
CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Infineon Technologies Dresden AG & Co. KG
Bündnis 90/Die Grünen-Bundestagsfraktion
SPD-Bundestagsfraktion
Podium meets Publikum: Welche Maßnahme sollte die Politik zuerst angehen?
Die Podiumsteilnehmer stellen sich den Fragen des Publikums.
Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung
Plenum: Europa: Politik in der Zange zwischen USA und China
Deutschland, Europa und der Maschinenbau bewegen sich zunehmend im Spannungsfeld zwischen den USA und China – zwei Märkten, Machtzentren und Technologieräumen, die für die Branche von zentraler Bedeutung sind. Handelskonflikte, geopolitische Blockbildungen, technologische Abhängigkeiten und veränderte Lieferketten stellen Unternehmen vor strategische Entscheidungen von erheblicher Tragweite.
Diskutiert wird, wie der Maschinen- und Anlagenbau in diesem Umfeld handlungsfähig, resilient und wettbewerbsstark bleiben kann. Welche Rolle spielt Europa als eigener Wirtschafts- und Technologieraum? Wie lassen sich globale Marktchancen nutzen, ohne neue Abhängigkeiten einzugehen? Und welche politischen Rahmenbedingungen braucht die Branche, um ihre internationale Stärke, Innovationskraft und Führungsrolle auch unter veränderten geopolitischen Vorzeichen zu behaupten?
Deutschlands Weg zu anwendungsorientierter Robotik mit Embodied AI
Robotik ist eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Sie entwickelt sich zunehmend zu einem entscheidenden Faktor für Wettbewerbsfähigkeit, industrielle Wertschöpfung sowie Sicherheit und Verteidigung.
Deutschland muss jedoch nicht den Wettlauf um den universellen humanoiden Roboter gewinnen. Entscheidend sind sichere, intelligente und anwendungsorientierte Robotersysteme auf Basis von Embodied AI, deren Form und Fähigkeiten optimal auf ihren jeweiligen Einsatz abgestimmt sind. Mit international führenden Kompetenzen in Sensorik, KI-gestützter Kognition sowie Greif- und Handhabungstechnologien verfügen Deutschland und die Fraunhofer-Gesellschaft über zentrale Bausteine für die wettbewerbsfähige Robotik von morgen. Gleichzeitig gilt es, Herausforderungen in den Bereichen Cybersicherheit, Datenhoheit und technologischer Souveränität zu bewältigen. Insbesondere bei Materialien, Halbleitern, KI-Modellen und -Diensten sowie der industriellen Skalierung bestehen weiterhin erhebliche externe Abhängigkeiten. Die Zukunft der Robotik entscheidet sich daher nicht allein durch die Leistungsfähigkeit einzelner Systeme, sondern ebenso an der Fähigkeit, ein souveränes und innovationsstarkes Ökosystem aufzubauen
Startup-Award „Technologies for humanoid robots and embodied AI“: And the Winner is...
Prämieren wir gemeinsam das „Technologies for humanoid robots and embodied AI“-Startup des Maschinenbau-Gipfels 2026. Die besten Startups aus den Bereichen humanoide Robotik und Embodied AI präsentieren ihre Innovationen auf der großen Bühne – und Ihre Stimme entscheidet im Live-Voting über den Gewinner.
Kaffeepause und Besuch der Fachausstellung
SESSIONS AM NACHMITTAG: Wachstum, Resilienz, neue Märkte
Indien gilt als Shootingstar auf dem Weltmarkt. Eine stabile Demokratie, eine junge und innovative Bevölkerung, ein großer Binnenmarkt sowie das kürzlich abgeschlossene Handelsabkommen mit der EU machen das Land zunehmend attraktiv für den Maschinen- und Anlagenbau. Viele Unternehmen sind bereits vor Ort, weitere wollen Indien gezielt als Beschaffungsmarkt, Produktionsstandort und Absatzmarkt stärken. Anhand konkreter Fallbeispiele zeigen wir, wo typische Fallstricke im Indiengeschäft liegen und welche Chancen sich für Unternehmen bieten.
Leitfragen: Welche Chancen bieten sich für Unternehmen? Wo liegen typische Fallstricke im Indiengeschäft? Wie lassen sich Risiken begrenzen? Und kann Indien eine strategische Alternative zu China werden?
Begrüßung und Moderation
Indien im Fokus - Chancen und neue Perspektiven für den Maschinenbau
Indien entwickelt sich zunehmend zu einem der wichtigsten Wirtschafts- und Industriestandorte weltweit. Getrieben von robustem Wirtschaftswachstum, politischer Stabilität, umfangreichen Infrastrukturinvestitionen und einer aktiven Industriepolitik gewinnt das Land für internationale Maschinenbauunternehmen strategisch an Bedeutung.
Der Impulsvortrag beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen auf Makroebene, die Positionierung Indiens im geopolitischen Umfeld sowie die Rolle Indiens als Absatzmarkt, Produktionsstandort und Beschaffungsquelle. Ziel des Vortrags ist es, Entscheidern im Maschinenbau einen kompakten Überblick darüber zu geben, was Unternehmen heute von Indien erwarten können, welche Rahmenbedingungen das Geschäftsumfeld prägen und warum Indien für viele Unternehmen zunehmend zu einem strategischen Baustein ihrer internationalen Wachstums- und Lokalisierungsstrategie wird.
Indien: Schlüsselmarkt für Wachstum, Innovation und globale Wertschöpfung für die Schmersal Gruppe
Indien entwickelt sich zu einem der wichtigsten Industrie-, Technologie- und Innovationsstandorte weltweit. Getrieben von einer dynamischen Wirtschaft, einer jungen und hochqualifizierten Bevölkerung sowie umfassenden Investitionen in den Bereichen Produktion, Digitalisierung und Infrastruktur gewinnt das Land zunehmend an Bedeutung für globale Wertschöpfungs- und Lieferketten.
Für die Schmersal Gruppe ist Indien dabei weit mehr als ein bedeutender Absatzmarkt. Seit fast 20 Jahren ist Schmersal in Indien präsent und betreibt seit 2013 erfolgreich einen eigenen Produktionsstandort. Darüber hinaus hat sich Schmersal Indien zu einem strategischen Kompetenzstandort für Engineering, Softwareentwicklung und globale Supportfunktionen entwickelt. Mit dem Exportgeschäft, dem globalen Kompetenzcenter für Engineering und IT sowie der Sparte „tec.nicum“ als System- und Lösungsanbieter für Maschinensicherheit leistet der Standort einen wesentlichen Beitrag zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der gesamten Schmersal Gruppe.
Der Vortrag „Indien: Schlüsselmarkt für Wachstum, Innovation und globale Wertschöpfung für die Schmersal Gruppe“ von Herrn Uwe Seeger beleuchtet die industrielle Transformation Indiens, die Chancen des Marktes für industrielle Sicherheit und Automatisierung sowie die zentrale Rolle von Schmersal Indien als Wachstums-, Innovations- und Kompetenzzentrum innerhalb der globalen Schmersal Gruppe. Unter dem Leitmotiv „India’s Century. Our Moment.“ wird aufgezeigt, warum Indien ein wesentlicher Baustein der zukünftigen Wachstumsstrategie von Schmersal ist.
Global Engineering, Local Excellence: Die Erfolgsformel von NETZSCH Pumps & Systems India
Paneldiskussion: Was funktioniert in Indien, was nicht?
Indien - das neue China?
Die nächste Generation im Maschinenbau übernimmt in einer Zeit multipler Umbrüche: Fachkräftemangel, Wertewandel, geopolitische Unsicherheit, Digitalisierung und Nachfolgefragen. In dieser Session kommen junge Unternehmerinnen und Unternehmer zu Wort – offen, direkt und mit Blick auf die Frage, ob Deutschland noch die richtige Dynamik für Unternehmertum bietet.
Leitfragen: Was erwartet die nächste Unternehmergeneration vom Standort Deutschland? Wie verändert sich Führung? Und wie viel Zukunftsoptimismus steckt noch im Mittelstand?
Begrüßung und Moderation
Vortragstitel folgt
Viele mittelständische Maschinenbauer stehen unter Druck: schwankende Nachfrage, steigende Kosten, Preisdruck und komplexere Lieferketten. Diese Session fragt, wie profitables Wachstum gelingen kann – durch bessere Geschäftsmodelle, Serviceanteile, Pricing, Standardisierung, Plattformstrategien und belastbarere Planung.
Leitfragen: Wie wächst man profitabel statt nur umsatzgetrieben? Wo entstehen neue Margen? Und wie wird der Mittelstand robuster gegenüber Krisen?
Begrüßung und Moderation
Mutig investieren gegen die Krise: Wachstum gestalten
Krisen sind für Unternehmen längst Dauerzustand. Finanzkrise, Corona, Energiepreise, Lieferkettenprobleme, Fachkräftemangel und KI-Transformation folgen aufeinander oder wirken gleichzeitig. Wer auf den perfekten Zeitpunkt für Investitionen wartet, investiert nie.
Ziehl-Abegg setzt deshalb auf Wachstum und investiert zusätzlich 90 Millionen Euro in seine weltweiten Standorte und Produktionskapazitäten. Das Unternehmen ist überzeugt, dass die Nachfrage nach Rechenzentren, energieeffizienten Technologien, Wärmepumpen und Klimatechnik weiter steigen wird.
Für Joachim Ley ist Zukunft kein Prognoseprojekt, sondern eine Investitionsentscheidung. Das gilt auch für ungewöhnliche Wege wie TikTok, E-Sports und Employer Branding. Was anfangs kritisch gesehen wurde, stärkt heute Bekanntheit und Arbeitgebermarke. Seine Botschaft: Probleme sind Realität, dürfen aber nicht zur Strategie werden. Wettbewerbsfähigkeit entsteht durch Entscheidungen während der Krise.
Die stille Verschwendung im Büro - Lean Administration als Wettbewerbsvorteil
Viele Unternehmen sind hoch ausgelastet und dennoch bleibt das Potenzial für nachhaltige Verbesserungen ungenutzt. Der Vortrag zeigt, wie Lean Administration dabei hilft, Verschwendung in administrativen Prozessen sichtbar zu machen, Freiräume für Wertschöpfung zu schaffen und eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung zu etablieren. Wie aus Verwaltern Gestalter werden und warum Lean Administration weit mehr als eine Methodenwelt ist: nämlich ein kultureller Wandel.
Serviceumsatz +30% muss keine Fantasie bleiben
Die Produktion als Schlüssel zu mehr Profit
Resilienz geht heute über klassisches Risikomanagement hinaus. Es geht um Lieferketten, Cybersecurity, systemische Risiken, regulatorische Anforderungen und strategische Handlungsfähigkeit. Diese Session bündelt Perspektiven aus der Branche und Praxis und zeigt, wie Unternehmen ihre Widerstandskraft systematisch stärken können.
Leitfragen: Was macht resiliente Maschinenbauer aus? Welche Risiken werden unterschätzt? Und wie lässt sich Resilienz im Alltag konkret organisieren?
Begrüßung und Moderation
Industrielle Realität von Risiken, wie Lieferketten, Kosten, Geopolitische Unsicherheit, Produktionsdruck
Warum Veränderung Menschen herausfordert – und was Unternehmen jetzt brauchen
Resilienz: Der entscheidende Wettbewerbsfaktor in unsicheren Zeiten
Wenn Risiken zusammenwirken: Resilienz neu denken
Panel-Diskussion: Zukunft gestalten statt Krisen verwalten
VSMA GmbH
Zurich Resilience Solutions
Drägerwerk AG & Co. KGaA
Profski GmbH
Körber Technologies
SpaceTech, CleanTech, Quantentechnologie und andere DeepTech-Felder scheinen oft exotisch für den klassischen Maschinenbau. Tatsächlich können sie neue Anwendungen, Märkte und Geschäftsmodelle eröffnen – von Präzisionsmechanik, Elektronik und Sensorik über neue Materialien und Fertigungstechnik bis zu Großanlagen. Unsere Industrie ist Enabler und Anwender gleichermaßen.
Leitfragen: Welche DeepTech-Trends sind für den Maschinenbau relevant? Wo verändert DeepTech Produktlogiken, Wertschöpfungsstrukturen und Geschäftsmodelle des Maschinenbaus? Und wie findet der Mittelstand Zugang zu den Ökosystemen?
Begrüßung und Moderation
Beyond Innovation: Maschinenbau als Motor der Deep-Tech-Transformation
Deep Tech wird zum Schlüssel industrieller Wettbewerbsfähigkeit. Der Maschinen- und Anlagenbau ist dabei weit mehr als Anwender: Er macht wissenschaftliche Durchbrüche erst industriell nutzbar. Die Keynote zeigt auf Basis einer VDMA-Studie die wechselseitige Bedeutung von Deep Tech und Maschinenbau, identifiziert relevante Technologiefelder und erläutert, welche Rahmenbedingungen Innovation, Skalierung und technologische Souveränität künftig ermöglichen.
Podiumsdiskussion
Verteidigung und Sicherheit gewinnen in Europa stark an Bedeutung. Für den Maschinenbau ergeben sich daraus neue Märkte in Fertigung, Automatisierung, Präzisionstechnik, Komponenten, Sensorik, Mobilität und Instandhaltung. Die Session beleuchtet Chancen, Einstiegshürden und Anforderungen dieses sensiblen Marktes.
Leitfragen: Welche Bereiche sind für Maschinenbauer anschlussfähig? Welche Zertifizierungen, Partnerschaften und Prozesse braucht es? Und wie positioniert man sich glaubwürdig in diesem Markt?
Batterie, Photovoltaik, Halbleiter und Humanoide stehen exemplarisch für Technologien, bei denen Deutschland und Europa nicht dauerhaft von China oder anderen Weltregionen abhängig sein wollen. Diese Session diskutiert, welche Rolle der Maschinenbau beim Aufbau souveräner Wertschöpfung spielen kann.
Leitfragen: Welche Schlüsseltechnologien müssen in Deutschland oder Europa verankert bleiben? Wo kann der Maschinenbau Enabler sein? Und welche Rolle könnten Indien oder andere Partnerländer in neuen Wertschöpfungsketten spielen?
Study: The New Industrial Race: Why Speed, Scale and System Capability Decide Europe’s Future
Der Vortrag zeigt, welche Empfehlungen sich für Industrie und Politik ableiten lassen, um Europas technologische Souveränität in Batterien, Halbleitern, Photovoltaik und humanoider Robotik zu stärken. Diskutiert werden die geopolitische Lage, Europas Wettbewerbsposition sowie Marktpotenziale und Wertschöpfungsketten aus Sicht des Maschinen- und Anlagenbaus. Leitend sind zwei Dimensionen: Strategic & Ecosystem Control und European Industrial Value Creation.
Dialog: Innovativ, investitionsbereit – und trotzdem unter Druck: Wie Grob den Wandel gestaltet – und warum der Erfolg kein Selbstläufer ist
Wege aus der Abhängigkeit – Kooperationen in und außerhalb Europas und neue Märkte
Panelldiskussion: Wer produziert, gestaltet die Zukunft: Wie können Politik und Industrie Europas Schlüsselindustrien sichern?
Digitalisierung ist im Maschinenbau kein Zukunftsthema mehr, sondern entscheidet zunehmend über Effizienz, Kundennutzen und neue Geschäftsmodelle. Cloud, ERP, industrielle KI, Software-defined Automation, IIoT sowie intelligente Antriebs- und Steuerungstechnik können helfen, Prozesse durchgängiger zu machen, Maschinen schneller zu entwickeln, Services auszubauen und Daten besser zu nutzen. Diese Session fragt, wie Digitalisierung aus der Pilotphase herauskommt und im Alltag von Maschinenbauern messbaren Nutzen schafft.
Leitfragen: Wie wird Digitalisierung vom Technologieprojekt zum Geschäftsmodell? Welche Rolle spielen ERP, Cloud, KI, Automatisierung, IIoT und Antriebstechnik? Wo liegen die größten Hürden bei Daten, Integration und Skalierung? Und wie entsteht digitaler Mehrwert, der beim Kunden wirklich ankommt?
Begrüßung und Moderation
Prozessintelligenz als Resilienzstrategie: Wie harmonisierte und gemessene Prozesse Maschinenbauunternehmen krisenfest machen
Resilienz entsteht nicht im Krisenmoment – sie wird im Alltag trainiert. Wie bei einer Brandschutzübung, die erst dann ihren Wert beweist, wenn es ernst wird, schafft konsequente Prozessarbeit die Grundlage, um auf Störungen schnell und souverän zu reagieren. Viele Maschinenbauunternehmen kämpfen mit gewachsenen, global fragmentierten Prozesslandschaften: Unterschiedliche Abläufe in Vertrieb, Produktion und Service, kaum Transparenz über Prozessqualität, -reife, und Verantwortung.
